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Kinder beim Essen

Reisebericht über die Projektreise in der Region Cusco-Peru 2025

Mittagstisch in Ampares
Heinz Gravenkötter Sonntag, 8. Juni 2025 von Heinz Gravenkötter

Kinderhilfe Cusco-Peru aktuell

Projektreise nach Peru im Jahr 2025

Ende April, Anfang Mai 2025 besuchten der 1. Vorsitzende Dr. Heinz Gravenkötter und der 2. Vorsitzende Dr. Thomas König erneut die Projekte der Kinderhilfe Cusco-Peru vor Ort.

Begleitet wurden sie von Pater René Farfan, dem regionalen Projektkoordinator des Vereins. Den Gästen wurde für die Projektbesuche ein Jeep von der Erzdiözese Cusco zur Verfügung gestellt.

In oft stundenlangen Fahrten über die nicht immer sicheren Andenserpentinen konnten alle Projekte besucht und Kontakte mit den örtlichen Partnern, den betroffenen Gemeinden, den Elternvertretern und den Schulleitungen gepflegt werden.

In allen Orten wurden die Besucher auf das Herzlichste begrüßt und in den Schulen mit lokalen typischen Tänzen willkommen geheißen. Dem traditionellen Inka-Gericht „Meerschweinchen“ (Cuy) konnten sich die deutschen Besucher nicht entziehen.

Nach wie vor ist die strukturelle Armut in dieser Region, die mangelnde gesundheitliche Versorgung, die fehlende Infrastruktur und die sozio-ökonomische Situation dieser Menschen weiterhin äußerst prekär. Eine tiefgreifende Verbesserung dieser Situation ist auch in Zukunft nicht zu erwarten. Die geringen Einkünfte aus der Landwirtschaft (oft sehr kleine Parzellen) und Viehhaltung (Schafe) reichen oft für eine einigermaßen ausgewogene Lebenshaltung nicht aus. Die schulische Situation hat sich für die Schüler der Primaria (Grundschule) verbessert, sie werden u. a. mit einem staatlichen, allerdings nicht immer hochwertigen Lebensmittelprogramm versorgt. Für die Schüler der Oberschule (Secundaria) ist sie aber weiterhin mangelhaft, da dieser Schulzweig keinerlei Unterstützung erhält. Lange Schulwege und unzureichende Versorgung kennzeichnen die Situation dieser Schüler.

Ein sehr großes Problem ist weiterhin die Landflucht, da weder eine berufliche Ausbildung noch Arbeitsplätze in diesen abgelegenen Bergdörfern geboten werden.

Die Situation der einzelnen Projekte

Mittagtisch in Amaparaes
Dieses kleine Andendorf hat 1.200 Einwohner. Es befindet sich in einem dynamischen Aufbau (als eine der wenigen Ausnahmen) und lebt überwiegend von der Agrarwirtschaft (Kartoffeln, Mais, Bohnen) und auch von der Alpaca-Zucht.

In der Secundaria befinden sich ca. 300 Schüler. Aufgrund der weiten Schulwege (oft 3 Stunden hin und auch zurück) mieten sich viele Schüler während der Woche ein Bett in den Privathäusern für ca. 30/40 Soles (ca. 10 Euro) im Monat. Das im vergangenen Jahr angetroffene sehr beschädigte Pfarrhaus wurde aufwendig von der Erzdiözese Cusco renoviert und bietet heute eine sehr moderne Küche und gute Funktionsräume an, darunter auch den neuen Speisesaal für den Mittagstisch, der von ca. 80 Schülern der Secundaria besucht wird.

Die Qualität des Mittagsessens ist hochwertig, die Gemeinde finanziert die Köchin. Dieser Mittagstisch wurde im September 2024 eröffnet. Die durch die späte Eröffnung eingesparten Mittel in Höhe von 2.000 USD werden für den Ausbau eines Kindergartens eingesetzt.

Der örtliche Projektkoordinator, Pater Apolinario Vargas, ist für 11 Dörfer in dieser Gemeinde zuständig und kann auf einen guten Start der Gemeindearbeit verweisen, die von einer breiten Mehrheit des Dorfes unterstützt wird.

Mittagstisch in Corma
In diesem kleinen nur ca. 300 Einwohner zählenden Dorf besuchen in diesem Jahr 48 Schüler die Secundaria (gegenüber 45 im Vorjahr), bedingt durch eine geringe Zunahme von drei Schülern aus den Nachbardörfern. Auch hier mieten sich die Schüler aufgrund ihrer weiten Schulwege während der Schulwochen ein Bett im Dorf. Neun Lehrer unterrichten die Schüler. Die Küche für den Mittagstisch ist gut organisiert. Die Eltern wechseln sich als Köchinnen tageweise ab und leisten mit landwirtschaftlichen Produkten einen kleinen Eigenbeitrag für den Mittagstisch.

Der Schulleiter, Severiano Checya Ttito, überreichte den Gästen der Kinderhilfe Cusco-Peru einen Antrag für die Anschaffung von Sportmaterial, der inzwischen von der Kinderhilfe Cusco-Peru genehmigt und nun mit 400 USD unterstützt wurde.

Bisher ist es nicht gelungen, die Gemeinde für die Unterstützung des Mittagstisches zu gewinnen.

Mittagstisch in Huascar
Dieses kleine Andendorf hat ca. 900 Einwohner. Die Secundaria wird nur noch von 45 Schülern besucht, die von 8 Lehrern unterrichtet werden. Das Versprechen der Regierung, einen Schulneubau zu errichten, wurde eingehalten. Errichtet wurde eine neue Schule aus Aluminium-Fertigklassenräume, die aber im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt sind.

An dem Mittagstisch nehmen die Schüler der Secundaria und teilweise auch die Lehrer teil. Alle Lehrer wohnen außerhalb des Dorfes. Die Köchin wird von der Gemeinde bezahlt. Auch hier haben die Schüler weite Schulwege.

Huascar leidet besonders unter der Landflucht, die jungen Familien wandern nach Cusco ab.

Mittagstisch in Pitumarca
Die Secundaria wird nur noch von 45 Schülern besucht. Acht Lehrkräfte unterrichten die Schüler. Alle Schüler kommen aus dem Dorf. Die Schule befindet sich in einem sehr guten Zustand. Die sehr gut funktionierende Küche wird von einer Köchin geleitet, die von der Gemeinde bezahlt wird. Die Eltern unterstützen den Mittagstisch mit Naturalien: Mais, Kartoffeln, Bohnen und Salat.

Diese drei Mittagstische (Corma, Huascar und Pitumarca) gehören zur Gemeinde Acomayo. Pater Jorge ist hier der Projektpartner der Kinderhilfe Cusco-Peru

Mittagstisch in Mosoq-Llacta
Dieser Mittagstisch hat sich schon in den vergangenen Jahren als sehr wertvoll für die Versorgung der Gemeinde erwiesen. So bedankte sich auch diesmal der Bürgermeister mit lobenden Worten für die Unterstützung durch die Kinderhilfe Cusco-Peru. Die Gemeinde, obwohl sehr ärmlich, bezahlt die Köchin. An dem Mittagstisch nehmen ca. 100 Kinder teil. Auch bedürftige ältere Bürger, überwiegend Frauen, die keinerlei Unterstützung vom Staat erhalten, werden zu dem Mittagstisch eingeladen.

Der Neubau einer Mensa mit Küche hat sich verzögert, da der eingereichte Antrag bei einer deutschen Stiftung noch nicht beschieden wurde. Es bleibt eine Entscheidung der Stiftung abzuwarten. Diese Situation wurde von Dr. Gravenkötter im Rathaus von Mosoqllacta dem Bürgermeister und den Ratsherren ausführlich dargelegt. Kooperationspartner in Mosoqllacta ist Pater Daniel.

Mittagstisch in Colquepata
Colquepata hat ca. 500 Einwohner, der Distrikt selbst hat ca. 10.000 Einwohner, die sich auf 38 Gemeinden verteilen. Auch hier leben die Bewohner der Dörfer von der Viehzucht und der Landwirtschaft.

In der Gemeinde leben ca. 200 Kinder, von denen ca. 40 an dem Mittagstisch der Kirchengemeinde teilnehmen. Auch nehmen einige bedürftige Erwachsene an diesem Mittagstisch teil.

Da die Grund- und Oberschule durch ein staatliches Ernährungsprogramm (Programa de alimentacion para los colegios „Jornada escolar completa“) bereits ein Mittagessen für die Schüler vorhalten, bietet Pater Alvaro als zuständiger Pfarrer die Verpflegung des Mittagstisches bereits als Frühstück/morgentliches Essen an. Die Köchin wird von der Gemeinde bezahlt.

Mittagstisch in Pilcopata
Dieser Mittagstisch wurde im vergangenen Jahr eingerichtet und wird von den Jugendlichen des Dorfes und des nativen Stammes des Huacaria besucht.

Die Jugendlichen dieses nativen Stammes der Huacaria (sie wohnen in einem weitentfernten Dorf) besuchen die Secundaria in Pilcopata und wohnen während der Schulwochen bei Verwandten in Pilcopata, da die Fahrtkosten sehr hoch sind und die Fahrten auch viel Zeit kosten.

Diese indigene Gemeinde lebt traditionell von der Jagd und von der Fischzucht. Neben den Schülern dürfen auch ältere bedürftige Bürger, auch hier überwiegend Frauen, an dem Mittagstisch teilnehmen. Ein Vertreter der Gemeinde Pilcopata bat erneut um die Einbeziehung dieser mittellosen Bürger. Ratsvertreter und Eltern bedankten sich sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung durch die Kinderhilfe Cusco-Peru. Neben der Gemeinde sollen auch die Eltern einen kleinen Eigenbeitrag für die Finanzierung des Mittagstisches leisten – sofern möglich.

An diesem Mittagstisch nehmen ca. 50 Personen, von Schülern und Erwachsenen, teil. Geleitet wird dieser Mittagstisch von den Patern Eloy und Persi.

Mittagstisch in Ccoyabamba
An diesem Mittagstisch nehmen ca. 65 Schüler teil, die von 8 Lehrern unterrichtet werden. Getragen wird dieses Projekt von einem sehr engagierten Schulleiter. Eine besondere Freude war es, in der von der deutschen Stiftung „Ein Herz für Kinder“ mehrheitlich finanzierten Mensa, die weiterhin in einem sehr guten Zustand ist, das Mittagessen mit den Schülern einzunehmen.

Die Köchin wies die deutschen Gäste auf einige kaputte Küchengeräte hin, die durch einen geringfügigen finanziellen Beitrag, den die Gäste zur Verfügung stellten, erneuert werden können.

Jugendhäuser in Ccapi und Ccoyabamba
Bedingt durch eine neue Schulzuordnung befinden sich im Jugendhaus Ccoyabamba gegenwärtig nur noch acht Jugendliche, die in Ccoyabamba die Secundaria besuchen. Die Betreuung dieser Jugendlichen übernehmen abwechselnd die Eltern. Durch die geringe Anzahl von Jugendlichen wurde der Projektansatz bereits im vergangenen Jahr zugunsten des „Stipendien-Programms“ um 1.000 USD gekürzt.

Inwieweit dieses Jugendhaus weiter bestehen und gefördert werden kann, hängt von dem weiteren Verbleiben der Jugendlichen ab. Im Jugendhaus Ccapi, für das Pater René verantwortlich ist, befinden sich seit über 10 Jahren mehr als 20 Jugendliche, die in Ccapi die Secundaria besuchen.

Jugendliche aus diesem Haus sind die ersten Studenten, die von dem Stipendien-Programm profitieren. Die sozialpädagogische und schulische Betreuung erfolgt durch zwei Lehrer, die auch im Jugendhaus wohnen. Auf Bitte von Pater René Farfan wurde darum gebeten, generelle Einsparungen beim Haushalt auch für den Kauf von Matratzen, Kopfkissen u.a. einzusetzen.Dieser Bitte wurde von den beiden Vorsitzenden der Kinderhilfe Cusco-Peru entsprochen.

Die Bitte von drei Schülerinnen aus dem 5. Jahrgang der Secundaria, den Kauf von Schulshorts für die ganz Klasse zu finanzieren, wurde nach Rücksprache mit Pater René abgelehnt, da der Kauf vom Förderansatz der Kinderhilfe Cusco-Peru nicht abgedeckt ist.

Programm Stipendien
Es war eine besondere Freude in diesem Jahr zu sehen, dass sechs Jugendliche aus dem Jugendhaus Ccapi bereits erfolgreiche Studien an einer Universität oder einem staatlichen Institut ableisten.

Ein 7. Stipendium konnte in diesem Jahr angeboten werden, das auf der Grundlage einer privaten Einzelförderung ermöglicht wurde. Dieser Ansatz soll, sofern Mittel dafür zur Verfügung stehen, weiter ausgebaut werden. Diese „Stipendien“ sind für die Einschreibgebühren und für die Deckung der Kosten zum Lebensunterhalt vorgesehen.

Die monatliche Miete beträgt in Cusco zwischen 120 und 150 Soles (30 bis 40 Euro) für ein Zimmer.

Beim Treffen mit den Stipendiaten fehlten zwei Studentinnen. Das Fehlen war durch ein universitäres Praktikum und die Betreuung der erkrankten Mutter bedingt.

Ausbau Kindergarten in Yanampampa
Bereits im vergangenen Jahr wurde die Finanzierung des Ausbaus des Gemeinschaftssaales, der als Rohbau besteht, des Kindergartens in Yanampampa beantragt, für den es aber keinen Haushaltstitel gab. In diesem Jahr wurde erneut ein schriftlicher Antrag mit Kostenvoranschlag eingereicht. Voraussichtliche Kosten von rd. 8.000 Soles (ca. 2.000 Eur).

Durch den Umstand, dass der Mittagstisch in Amparaes in 2024 eine Einsparung von 2.000 USD ausweist, beschloss der Vorstand, diesen Betrag als einmaligen Zuschuss für den Ausbau des Rohbaus zu genehmigen.

Antrag Secundaria „San Jose“ in Pampallacta-Calca
Mit schriftlichem Antrag vom 29. Oktober 2024 hat der Direktor der Secundaria, Prof. Lucio D. Venero, der Kinderhilfe Cusco-Peru einen Antrag auf Förderung eines Mittagstisches für die Secundaria vorgelegt.

Das Dorf Pampallacta liegt auf etwa 4.200 Meter Höhe und verfügt über einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Secundaria. Im Kindergarten befinden sich 26 Kinder, die Grundschule wird von 125 Schülern besucht und die Secundaria von 98 Schülern. In der Secundaria unterrichten 18 Lehrkräfte, unterstützt von 21 päd. Hilfskräften.

Im Winter beginnt der Unterricht um eine halbe Stunde später, um den kalten Temperaturen (oft Minusgrade) ein wenig zu entgehen. Der Kindergarten und die Grundschule werden von staatlichen Ernährungsprogrammen versorgt, die Secundaria ist da auf sich alleingestellt. Nach Aussage von Herrn Venero stehen für die Verpflegung der Schüler der Secundaria lediglich Kartoffeln zur Verfügung, und das tagaus, tagein.

Eine konkrete Fördersumme für den Mittagstisch nannte Herr Venero nicht, jegliche Hilfe sei willkommen. Da seitens der Kinderhilfe Cusco-Peru keine zusätzlichen Mittel neben den bestehenden Zusagen zur Verfügung stehen, konnte für den Antrag der Secundaria in Pampallacta keine Hilfe in Aussicht gestellt werden.

Die Kinderhilfe Cusco-Peru will versuchen, zusätzliche Mittel für diesen Mittagstisch einzuwerben.

Gespräch mit der Sekretärin des Bischofsbüros
Die vor drei Jahren mit dem Erzbischof in Cusco vereinbarte Finanzverwaltung und Kontrolle (Nachweis über korrekte Mittelverwaltung) der Projektgelder der Kinderhilfe Cusco-Peru war Mittelpunkt des Gesprächs mit der zuständigen Sekretärin und Buchhalterin im bischöflichen Sekretariat. Sie legte überzeugend und dokumentiert dar, dass die Verwendungsnachweise durch die örtlichen Projektpartner korrekt eingereicht wurden, die Belege geprüft und das Ergebnis dem Bischof von Cusco schriftlich zur Kenntnis gebracht wurde. Beanstandungen habe es nicht gegeben. Der vom Erzbischof abgezeichnete.

Verwendungsnachweise für 2024 wurde als Kopie der Kinderhilfe Cusco-Peru übermittelt.

Gespräch mit dem Erzbischof von Cusco
Neben einem gemeinsamen Frühstück mit dem Erzbischof in Paucartambo führten wir ein ausführliches Gespräch in seinem Privathaus in Cusco über die Situation der Projekte der Kinderhilfe Cusco-Peru.

1. Einleitend bedanke sich Erzbischof Richard für die große, umfangreiche Hilfe und hob die große Bedeutung dieser Sozialprojekte für die Bekämpfung der Armut hervor.

Sofern die Kinderhilfe seine Hilfe benötigt, könnte sie jederzeit auf ihn zurückkommen (Empfehlungsschreiben u. a.). Mit großem Interesse nahm er den diesjährigen Flyer zur Kenntnis.

2. Von Dr. Gravenkötter wurde das Problem der US-$-Überweisung dargestellt. Der Umtausch von EUR in US-Dollar bringt aufgrund der schwankenden Kurse oft große finanzielle Verluste mit sich, ebenso noch der Tausch von US-Dollar in Soles.

Angeregt wurde die Einrichtung eines Euro-Kontos seitens des Bistums Cusco. Der Erzbischof versprach die Prüfung dieser Einrichtung nach Rücksprache mit seiner Verwaltung.

3. Die Verzögerung des Neubaus der Mensa mit Küche in Mosoqllacta wurde von Dr. Gravenkötter kurz dargestellt. Möglicherweise kann dieser Neubau auch in Etappen errichtet werden, da 10.000 EUR aus einer Schenkung dafür ja bereits zur Verfügung stehen. Der Erzbischof erklärte sich damit einverstanden.

4. Das Waisenhaus „San José“ in Cusco, in dem auch der erste Mittagstisch der Kinderhilfe Cusco-Peru untergebracht war, steht z. Zt. leer. Das Waisenhaus gehört dem Bistum Cusco und wurde bereits renoviert. Der Erzbischof sucht nach einem Träger, der aber nicht so leicht zu finden ist.

Die Kinderhilfe Cusco-Peru ist daran interessiert, ihre Stipendiaten in diesem Waisenhaus unterzubringen. Der Erzbischof hat das gemeinsame Interesse nach Belegung dieses Waisenhauses betont und will wohlwollend nach einer Lösung suchen (Erzbischof Richard: „Estamos en el mismo camino“).

5. Information von Dr. König, dass auch im Bedarfsfall mittellose ältere Bürger an den Mittagstischen teilnehmen können. Dies wurde von Erzbischof Richard wohlwollend begrüßt.

6. Der Erzbischof hob die enorme Leistung von Pater René Farfan im Rahmen dieser Projektarbeit hervor und bedankte sich dafür ganz herzlich.

Veröffentlichung von Kinderfotos
Vorstandsmitglied Werner Spreckelmeyer hatte auf der diesjährigen Jahreshautversammlung 2025 auf die rechtliche Grundlage von Veröffentlichungen von Kinder- und Personenfotos in Deutschland hingewiesen und gefragt, ob eine derartige rechtliche Grundlage auch für die Veröffentlichung von Kinder- und Personenfotos aus Peru besteht, wie sie beispielweise auch von der Kinderhilfe Cusco-Peru in ihrem Internetauftritt und in ihrem Flyer vorgenommen wird.

In einem ausführlichen Gespräch mit Pater René Farfan, der neben seinem Beruf als Theologe auch einen Abschluss als Dr. jur. hat und auch Rechtsanwalt ist, erklärte er verbindlich, dass eine derartige Rechtslage (Einwilligung der Fotografierten) für die Veröffentlichung von Fotos aus Peru nicht besteht.

Abschlussgespräch mit Pater René
Neben einer allgemeinen Auswertung der Reise mit ihren zahlreichen Projektbesuchen und Gesprächen stand die Diskussion um den Haushalt 2026 im Mittelpunkt. Hier wurden die Eckdaten für das kommende Jahr fixiert, die noch vom Vorstand der Kinderhilfe Cusco-Peru zu beschließen sind.

  • Mittagstisch in Ampares

    Mittagstisch in Ampares

  • Kinder beim Essen

    Kinder beim Essen

  • Treffen in Ampares

    Treffen in Ampares

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